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Mit Goya, Schweinefleisch und Awamori hält man sich hier länger frisch als anderswo. Über 9 Millionen Touristen durchstreifen jedes Jahr die Inseln. Okinawa, so der offizielle Name der südlichsten japanischen Präfektur, bleibt für Europäer  Entdeckerterrain. Auch Deutschlands Kaiser Wilhelm war begeistert von den Menschen, gleichwohl er selbst nie hier war.
Ein besonderes Merkmal des Königreichs Ryukyu, von dem die andere Bezeichnung der Inselgruppe übrig blieb, war Waffenlosigkeit. Eine Gemeinschaft, mit dem Ziel, in Frieden zu leben. Japan hatte 1879 leichtes Spiel, die Region für sich zu beanspruchen. In der letzten, grössten und grausamsten Schlacht des Zweiten Weltkrieges im Pazifik starben sinnlos zigtausende Soldaten und Zivilisten. Die Hauptinsel war dem Erdboden gleich gemacht. Nach anschliessender Verwaltung des Gebietes durch die USA, ging Okinawa 1972 an Japan zurück. Noch heute leben über 25.000 US-Soldaten auf der Hauptinsel, in eigenen Nachbarschaften. Für Einheimische wirtschaftlich spürbar und für Besucher spätestens dann sichtbar, wenn ihre Fluggeräten geräuschvoll am Himmel auftauchen.
Okinawa, Miyako, Ishigaki oder Taketomi, insgesamt sind es über 350 zauberhafte tropische Inseln, die das 7.500 km entfernte Hawaii als Vorbild sehen. Seit 2015 hält Miyako-jima einen Hula-Tanz-Weltrekord und nach den Besucherzahlen haben sie den Konkurrenten 2017 eingeholt.

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